Der Geruch der Arbeit
Es gibt Sehenswürdigkeiten, die man mit den Augen genießt. Und es gibt die Chouara-Gerberei in Fes – eine Sehenswürdigkeit, die man zuerst mit der Nase erlebt, meist mehrere Straßenzüge, bevor man sie überhaupt sieht. Wer in der Altstadt, der Medina von Fes el-Bali, seinem Reiseführer folgt und plötzlich den dringenden Wunsch verspürt, an einem Minzblatt zu schnuppern, ist garantiert auf dem richtigen Weg.
Die Chouara-Gerberei zählt zu den meistfotografierten Orten Marokkos – ein Meer aus runden Steinbottichen in Gelb, Rot, Blau und Grün, das aussieht, als hätte ein Maler seine Palette über die Altstadt gekippt. Besichtigen lässt sie sich nur von oben: Die Werkstatt selbst ist geschlossen, doch umliegende Lederläden bieten von ihren Dachterrassen aus den perfekten Logenplatz – gegen Trinkgeld, versteht sich, und meist mit einem energischen Verkaufsgespräch über Handtaschen im Gepäck. | Marokko
Wow! This elevated PoV captures the mosaic of stone vats and earth-toned leather with splendid clarity, perfectly showcasing the living history of Fez! The textures, details, and warm sunlight bring this bustling scene to life.
It is a compelling look at traditional craftsmanship, proving that the digital age still cannot transmit the equally impressive smell.
Welch eine Aussicht, welche eine Pracht :
eine Sammlung überdimensionaler Tuschkästen…
Für solch ein Foto nimmt man dann auch gern
einen später nie getragenen Gürtel mit nach Haus ;-)
Gab es wenigstens einen verzuckerten Minztee gratis?