Chouara-Gerberei in Fes Marokko Medina
© Omar Sayami

Der Geruch der Arbeit

Es gibt Sehenswürdigkeiten, die man mit den Augen genießt. Und es gibt die Chouara-Gerberei in Fes – eine Sehenswürdigkeit, die man zuerst mit der Nase erlebt, meist mehrere Straßenzüge, bevor man sie überhaupt sieht. Wer in der Altstadt, der Medina von Fes el-Bali, seinem Reiseführer folgt und plötzlich den dringenden Wunsch verspürt, an einem Minzblatt zu schnuppern, ist garantiert auf dem richtigen Weg.

Die Chouara-Gerberei zählt zu den meistfotografierten Orten Marokkos – ein Meer aus runden Steinbottichen in Gelb, Rot, Blau und Grün, das aussieht, als hätte ein Maler seine Palette über die Altstadt gekippt. Besichtigen lässt sie sich nur von oben: Die Werkstatt selbst ist geschlossen, doch umliegende Lederläden bieten von ihren Dachterrassen aus den perfekten Logenplatz – gegen Trinkgeld, versteht sich, und meist mit einem energischen Verkaufsgespräch über Handtaschen im Gepäck. | Marokko

Ist noch Fisch da? Stadt, Strand, Fluss

3 Kommentare

  1. Wow! This elevated PoV captures the mosaic of stone vats and earth-toned leather with splendid clarity, perfectly showcasing the living history of Fez! The textures, details, and warm sunlight bring this bustling scene to life.

  2. Welch eine Aussicht, welche eine Pracht :
    eine Sammlung überdimensionaler Tuschkästen…
    Für solch ein Foto nimmt man dann auch gern
    einen später nie getragenen Gürtel mit nach Haus ;-)
    Gab es wenigstens einen verzuckerten Minztee gratis?

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