Morgens um fünf Uhr auf dem Berg Zwegabin: Ein Mönch aus dem Kloster hält seine tägliche Morgen-Meditation. Ein Teil der Meditation ist das Üben in Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet im Hier und Jetzt zu sein, nicht nur körperlich, eben auch mental. Viele von uns sind mit ihren Gedanken in der Vergangenheit, beschäftigen sich mit Sorgen oder denken über die Zukunft nach. Unser Denken ist meist von der Hoffnung flankiert, dass sich irgendwann ein zufriedener Zustand einstellen könnte. Ein achtsamer Mensch hingegen achtet auf den Moment, ohne ihn dabei zu bewerten. Das ist der zweite entscheidende Fassette der Achtsamkeit.

Wir neigen dazu, alles permanent zu bewerten. Achtsam sein bedeutet, diese Bewertung sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist. Eine einfache Übung dazu ist, sich auf seinen Atem zu konzentrieren und so Distanz zu den Gedanken zu schaffen.

Einer der spektakulärsten Landschaften Myanmars: Blick vom 800 Meter hohen Kloster in das morgendliche Hpa-An Karstgebirge kurz vor Sonnenaufgang.

Eisige Streicheleinheiten Das Erwachen der Hügel

1 Kommentar

  1. Remus | | Antworten

    I would like to have this ability to meditate. But my head never hangs up. I always end up thinking about something …
    Maybe I have to go to any of these eastern culture countries.

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