Fenster Khanabad Afghanistan
© Omar Sayami

Blick nach hinten

Ein Fenster in einem Gebäude in Khanabad, eine Kleinstadt in der nordafghanischen Provinz Kunduz mit rund 70.000 Einwohnern. Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen, darunter Tadschiken, Paschtunen und Usbeken. Trotz ihrer strategischen Lage am Khanabad-Fluss bleibt die Stadt von Armut, schwacher Infrastruktur und instabiler Sicherheitslage geprägt.

Die Trinkwasserversorgung wird schrittweise verbessert, unter anderem durch neue Brunnen und Wasserleitungen. Auch die Stromversorgung ist teilweise ans nationale Netz angeschlossen, wird aber durch lokale Ausfälle beeinträchtigt. Ein Krankenhaus mit 50 Betten deckt die Grundversorgung ab, doch das Gesundheitssystem ist überlastet. Schulen existieren, insbesondere in der Stadt, während ländliche Gebiete weiterhin unter Lehrermangel und schlechter Ausstattung leiden. Khanabad steht damit exemplarisch für viele Regionen im Norden Afghanistans: zwischen Wiederaufbau, Stillstand und den Nachwirkungen jahrzehntelanger Konflikte. | Afghanistan

Phönix aus dem Wasser Ruhende alte Bäume

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