Badakhshan City View

Auf 1200 Meter Höhe am Fluß Kokcha im Hindukusch gelegen: Die Provinz Haupstadt Faizabad an einem kalten Herbsttag

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Provinzhaupstadt Faizabad: Vorherrschende Ethnien sind Tadschiken und Usbeken. Daneben gibt es noch wenige Paschtunen und Turkmenen

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Blick ins Zentrum

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Eigenwilliger Bau mitten im Kokcha Fluß, zeitweise diente das Haus als Guesthouse

Winter City Walk

Haupstraße mit Basaren: Ungeachtet ihrer reichen Vorkommen an Bodenschätzen ist die Provinz Badakhshan die ärmste Afghanistans mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 47 Jahren. Lediglich hinsichtlich des Mohnanbaus nimmt sie den ersten Platz ein. Hier gibt es die weltweit größten Vorkommen des Halbedelsteins Lapislazuli, der seit 3000 Jahren abgebaut wird. Des Weiteren liegen hier Minen, in denen Rubine, Smaragde, Amethyste und Gold gefördert werden. In den Bergen jagt man Bergziegen und die berühmten Pamir-Argali (Marco-Polo-Wildschafe). Zudem wird auch Landwirtschaft sowie Viehzucht (Schaf, Ziegen, Pferde) betrieben und traditionell werden Mohn und Cannabis angebaut. (Quelle Wikipedia)

Palaver im Basar Fast Stäbchen

4 Kommentare

  1. b | | Antworten

    … da sind teils richtig „moderne“ Flach- bzw. flachgeneigte Dächer dabei : mit Eindeckung aus Zinkblech (?) und/oder Dachpappe (?),
    hier sogar mit Dachrinnen und Fallrohren (!),
    mit Blitzableitern (oder sind das Entlüftungen ?).
    Plus Satelliten-Schüsseln (aber die gibt es auch in den Dörfern).
    Wenige und kleine Kaminköpfe.
    Elektroversorgung via „Wäscheleine“; normal.
    Gibt es (städtische ?) Straßenkanäle für Schmutzwasser?
    Ggf. auch für das Regenwasser?
    Wie erfolgt die Wasserversorgung (!) in dieser 60.000-E-Stadt ?
    Gibt es ein (Trink- ?) Wassernetz ?

    Fremdes Land = große Neugier = viele Fragen.
    Sorry ;-)

    • Omar | |

      Es gibt Straßenkanäle (offen), die ihre Brühe dann in den Kokcha Fluß leiten )-;
      Teile der Stadt sind erschlossen mit einer zentralen Wasserversorgung, aber große Teile beziehen ihr Wasser nach wie vor aus eigenen Brunnen oder aus dem Fluß.
      Fragen tut nicht weh! (-; und das Antworten erst recht nicht (-;

    • Omar | |

      Nein, geschuldet ist das der schlechten medizinischen Versorgung, dem Lebensstandard und einer hohen Kindersterblichkeit.

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